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S Broker: Kosten-Bremse oder Rendite-Fresser?

  • Kosten-Effizienz (TCO)
  • Transparenz (PLV)
  • Digitale UX
  • Zukunftssicherheit
  • Flexibilität
4.2/5Gesamtbewertung

Der S Broker killt seine alten Kosten. Unsere Analyse des neuen Preismodells: Depot kostenlos, Sparpläne gratis, Sofortorder für 0,95 €. Bleiben Fallstricke?

Technische Daten
  • Depotführung: 0,00 € (bedingungslos kostenlos, keine Inaktivitätspauschale)
  • Sofortorder (Standard): 0,95 € pauschal (3 Klicks, Handelsplatz automatisch)
  • Standardorder (eigene Handelsplatzwahl): 0,95 € + 0,25 % vom Ordervolumen (max. 54,99 €)
  • Namensaktien (Aufschlag): +1,50 € (für Eintragung ins Namensregister)
  • Abwicklungsentgelt: entfällt komplett
  • Limit-Orders: kostenlos
  • Handelsplatzentgelt Xetra / Parkett: 2,45 € (zusätzlich zur Ordergebühr)
  • Handelsplatzentgelt USA (NYSE, Nasdaq): 14,95 €
  • Handelsplatzentgelt sonstige Auslandsbörsen: bis 24,95 €
  • Sparpläne (ETFs/Aktien/Zertifikate): 0,00 € (alle provisionsfrei)
  • Mindestsparrate: 5 €
  • Maximalrate: 10.000 €
  • Verfügbare Sparpläne: über 8.000
  • Handelsplätze: 55 (Xetra, Tradegate, gettex, NYSE, Nasdaq u.v.m.)
  • Einlagensicherung: 100.000 € + Sparkassenstützungsfonds
Vorteile
  • Depotführung bedingungslos kostenlos: keine Inaktivitätspauschale, kein Mindestumsatz.
  • Alle ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne provisionsfrei: bei einer Mindestrate von nur 5 €.
  • Sofortorder für liquide Werte für nur 0,95 € – günstiger als Trade Republic (1,00 €) und viele Direktbanken.
  • Zugang zu 55 Handelsplätzen weltweit – inklusive NYSE, Nasdaq und allen deutschen Regionalbörsen.
  • Doppelte Einlagensicherung (gesetzlich + Sparkassenstützungsfonds) – ein Sicherheitslevel, das kein Neobroker erreicht.
Nachteile
  • Die 0,95 € gelten nur für die „Sofortorder“ (Best Execution). Wer selbst den Handelsplatz wählen möchte (z. B. Xetra), zahlt 0,95 € + 0,25 % vom Ordervolumen (max. 54,99 €) plus Handelsplatzentgelte.
  • Auslandsorders bleiben teuer. Für die NYSE fallen 14,95 € Handelsplatzentgelt an, für andere ausländische Börsen bis zu 24,95 €.
  • Der Kundenservice ist weiterhin eine Schwachstelle. In Foren dokumentierte Bearbeitungszeiten von bis zu 96 Stunden bei Überweisungen und schlechte Erreichbarkeit bleiben bestehen.

S Broker im neuen Gewand: Lohnt sich der Sparkassen-Broker 2026?

Die Zeiten, in denen man für ein Depot bei der Sparkasse tief in die Tasche greifen musste, sind vorbei. Mit der großen Preisanpassung zum 15. Juni 2026 wird der S Broker für alle Sparkassen-Kunden und Sicherheitsliebhaber zur schlagkräftigen Alternative gegenüber reinen App-Brokern. Wir haben das neue Preismodell für dich seziert und verraten, für wen sich der Wechsel jetzt lohnt und wo die versteckten Kosten lauern.

Dein System-Vorteil: Der S Broker vereint die Stabilität der Sparkassen-Finanzgruppe mit den günstigen Konditionen eines Neobrokers – ohne Lockvogelangebote und mit voller Transparenz.

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Depot
S Broker AG & Co. KG


  • 6300 ETFs handelbar
  • Depot via App verwalten

Berechnete Konditionen

Depotgebühren: 0,00 €

Order-Kosten Online: 47.88 €


Gesamtkosten/-ertrag 47.88 €

Angebot für Neukunden:

Angebotene Fonds

Anzahl angebotener Fonds: 13.700

davon Anzahl rabattierter Fonds: 6000

Anzahl angebotener ETFs: 6.300

davon Anzahl rabattierter ETFs: 100

Anzahl ETF Sparpläne: 2.300

Handelbare Wertpapiere

Aktien:

ETFs:

Fonds:

Zertifikate / Optionsscheine:

Futures:

CFD:

Forex:

Anleihen:

Kontoführung

Online-Banking:

App-Banking:

Telefon – Banking:

Filial-Banking:

Kostenloses Musterdepot:

In 30 Sekunden: Die Entscheidungs-Matrix

Ideal für

Alle, die das Sicherheitsnetz der Sparkassen (Einlagensicherung, BaFin-Regulierung) mit den niedrigen Kosten eines modernen Online-Brokers kombinieren wollen.

Strategische Hürde

Die 0,95 € Sofortorder ist ein guter Lockpreis, aber man verzichtet auf die freie Wahl des Handelsplatzes. Wer bestimmte Börsen wie Xetra oder NYSE nutzen möchte, zahlt entsprechend drauf.

Der Strategie-Check

Das neue Preismodell ist extrem attraktiv. Die komplette Abschaffung der Depotgebühr und der kostenlose Sparplan auf tausende ETF, Aktien und Zertifikate-Sparpläne sind der absolute Hammer für passive Anleger

Dein S Broker Check: Passt das Modell zu dir?

  • Legst du Wert auf eine etablierte, sichere Marke (Sparkasse) und weniger auf ein hippes UI?
  • Besparst du überwiegend ETF- oder Aktien-Sparpläne?
  • Handhabst du deine Finanzen gerne zentral (Girokonto bei der Sparkasse, Depot beim S Broker)?

Wenn du 3x Ja sagst, ist das Modell strukturell für Dich optimiert.

Kosten- und Ertrags-Check: Wie schlägt sich der S Broker gegen NeoBroker?

Das neue Preismodell des S Brokers ist eine klare Kampfansage an Trade Republic und Scalable Capital. Die Kostenstruktur wurde radikal vereinfacht und gesenkt.

  1. Dein Gewinn-Potenzial (Aktive Order): Die Sofortorder für liquide Werte kostet ab 15. Juni nur noch pauschal 0,95 Euro. Das ist ein sensationell günstiger Einstiegspreis.
  2. Effizienz-Index (Passiver Sparplan): Alle ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparpläne sind ab sofort vollständig provisionsfrei. Die Mindestsparrate wurde auf 5 Euro gesenkt.

Rendite-Check: Deine Sparplanrendite wird nicht mehr durch Ordergebühren von 1,25 % geschmälert. Die Kosten für den Vermögensaufbau sinken faktisch auf null

Kurzgefasst: Bei der Standard-Sparplan-Strategie und der schnellen Sofortorder ist der S Broker einer der günstigsten Anbieter am Markt. Die Kosten-Bremse ist gelöst.

Sicherheits-Audit: Die stabile Basis für dein Portfolio

Dein Sicherheits-Check: Guthaben auf dem Verrechnungskonto sind über die gesetzliche 100.000 €-Sicherung plus den Sparkassenstützungsfonds abgesichert.

  • Standard-Check: Vollumfänglich BaFin-reguliert. Höchste Sicherheitsstandards.
  • Modell-Beständigkeit: Keine Lockvogelangebote. Das Preismodell ist transparent und dauerhaft.

Das Sicherheitsniveau ist exzellent. Das Geld sitzt im bewährten Sparkassen-Ökosystem. Ein klarer Pluspunkt gegenüber reinen App-Brokern.

Struktur-Audit: Der Preis für den Komfort (Die versteckten Kosten)

Die Sofortorder für 0,95 € ist der Leuchtturm des neuen Modells. Aber: Du gibst dafür die Kontrolle ab. Der S Broker wählt den Handelsplatz (z. B. Tradegate) nach seinen Ausführungsgrundsätzen aus, nicht du.

  1. Die Kostenfalle: Möchtest du selbst einen Handelsplatz wählen (z. B. Xetra, um zum Briefkurs zu handeln), gilt der teurere Standardtarif0,95 € + 0,25 % vom Orderwert.
  2. Befund: Die Wahlfreiheit kostet. Zudem werden Handelsplatzentgelte weiter fällig (z. B. Xetra: 2,45 €, USA: 14,95 €). Bei Namensaktien kommen 1,50 € für die Eintragung dazu.

Dein Finanznote-Urteil: Das günstige Basismodell mit 0,95 € ist perfekt für Standard-Orders. Wer jedoch exotischere Handelsplätze benötigt oder ein professioneller Trader ist, muss mit deutlich höheren Kosten rechnen.

Dein Strategie-Check: Für wen das Modell der Geheimtipp ist

Der langfristige ETF-Sparer: Du willst monatlich 100–500 Euro in breit gestreute ETFs stecken. Mit dem S Broker tust du das ab 5 Euro ohne Ordergebühren und in sicherer deutscher Verwahrung.

Der Sparkassen-Verbund-Kunde: Du hast dein Girokonto bereits bei einer Sparkasse und willst nicht zu einer unbekannten App wechseln. Der S Broker ist dein perfektes Upgrade fürs Depot, auch wenn die Anbindung ans Sparkassen-System aktuell noch nicht perfekt ist.

Finanznote Fazit: Das perfekte Upgrade für Sicherheitsliebhaber

Der S Broker hat mit der Preisanpassung zum 15. Juni 2026 seinen größten Schwachpunkt (die Kosten) eliminiert. Das neue Modell mit 0,95 € Sofortorder und kostenlosen Sparplänen ist hochkompetitiv. Für Sicherheitsliebhaber und Sparkassen-Kunden ist er eine logische, günstige Wahl. Bleibende Schwachpunkte sind der teure Zugang zu bestimmten Börsen sowie der unterirdische Service, der für spontane Trader ein K.O.-Kriterium sein kann.

Finanznote: 4.2 von 5.0

Wichtiger Hinweis

Diese Analyse stellt keine Anlageberatung dar. Wir untersuchen lediglich die technischen und strukturellen Rahmenbedingungen zum Stand 2026.

Häufige Fragen (FAQ)

Ist der S Broker komplett kostenlos?

Die Depotführung ist bedingungslos kostenlos. Auch die Ausführung von ETF-, Aktien- und Zertifikate-Sparplänen kostet nichts. Nur wenn du aktiv tradest, fällt eine Gebühr an (ab 0,95 €).

Was ist der Haken bei der 0,95 € Sofortorder?

Der Haken ist die Unkontrollierbarkeit. Du kannst den Handelsplatz nicht selbst wählen und erhältst einen Ausführungskurs zum nächstmöglichen Zeitpunkt (bestens). Wer selbst limitieren oder an der Heimatbörse Xetra handeln möchte, zahlt den teureren Standardtarif.

Kann ich den S Broker mit meinem bestehenden Sparkassen-Girokonto verknüpfen?

Technisch gesehen läuft der S Broker als eigenständiges Unternehmen (Deka). Das bedeutet: separate Zugangsdaten, eigene App und andere Telefonnummern. Eine tiefe Verzahnung gibt es aktuell noch nicht, was in Foren oft bemängelt wird.

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Kein Depot ist für jeden Anleger perfekt. In unserer Analyse-Datenbank findest du weitere unbestechliche Prüfungen aktueller Broker. Nutze diese Audits als Hebel, um ein Modell zu finden, dessen Gebührenstruktur und Funktionsumfang exakt auf dein Handelsvolumen und deine Anlagestrategie zugeschnitten ist.

Während meine Einzel-Audits tief in die Details der Preis-Leistungs-Verzeichnisse gehen, hilft dir dieses Tool dabei, den Markt anhand deiner eigenen Handelsgewohnheiten zu sortieren. Nutze die Filteroptionen, um genau den Anbieter zu finden, der zu deiner Strategie, deinem Ordervolumen und deinem gewünschten Sicherheitsniveau passt. Unser Vergleich liefert dir sofort die passenden Ergebnisse für deine Auswahl.